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Stolz auf gute Arbeit: DRK-Kreisverband Osnabrück-Nord wirtschaftlich gesund

NOZ 26.11.13: Trauer um die DRK-Powerfrau Hildegard Kohne und der Erfolg des Piccolo-Gottesdienstes waren Themen in der Jahresversammlung des Kreisverbandes Osnabrück-Nord des Deutschen Roten

Für 50-jährige Mitgliedschaft im DRK gab es Dank und Anerkennung. Fotos: Franz Buitmann

Kreuzes. Die Versammlung gedachte der kürzlich verstorbenen Hildegard Kohne aus Bersenbrück, die viele Jahrzehnte Vorsitzende des Ortsverbandes und zeitweilig auch des Kreisverbandes war und sich vielfältig in die Arbeit des DRK einbrachte.

Dann berichtete Elfriede Haarannen über den ökumenischen Piccolo-Gottesdienst im DRK-Altenheim Ankum für Demenzkranke. Für dieses Projekt erhielt das Seelsorgeteam kürzlich in Stuttgart den Bonifatius-Preis.

Einmal monatlich veranstaltet das Team einen Gottesdienst im Altenheim mit der Pastorin Angelika von Clausewitz und Kaplan Stefan Tietje. Trotz aller Schwierigkeiten, so die Referentin, könne man Demente erreichen und mit ihnen in Kontakt treten, sie mobilisieren. Am besten dazu eignen sich Sinneseindrücke. Als Dankeschön überreichte der Kreisverbandsvorsitzende Bernd Heinemann Elfriede Haarannen, Gerda Brüwer, Jutta Buschermöhle, Anneliese Fechler, Irene Mathlage, Gabi Neumann, Marianne Wegener und Berna von der Haar eine Rose.

Gertrud Hülsmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bersenbrück, erinnerte daran, jeden Tag könne man aus den Medien erfahren, wo das DRK Hilfe leiste, wie gerade auf den Philippinen. Not und Elend zu lindern sei ihm oberstes Gebot.

Heinemann berichtete, dass der DRK-Kreisverband bei guter Ertragslage und Eigenkapitalausstattung der Zukunft deutlich gelassener als noch vor wenigen Jahren entgegensehen könne. Wirtschaftsprüfer Norbert Kalker bestätigte. Sehr positiv sei auch, dass die DRK-Heime als wirtschaftlich wichtigster Zweig sehr gut ausgelastet seien. Ausdruck dieses Engagements seien auch die sehr positiven Noten, die der Medizinische Dienst beiden Einrichtungen ausgestellt habe.

Die DRK-Bereitschaft habe unermüdlichen Einsatz gezeigt. Im Sozialen Kaufhaus erhöhten sich die Umsätze deutlich.

Geschäftsführerin Elke Stönner ging auf das 150-jährige Jubiläum des DRK ein. Die Bedeutung des Roten Kreuzes sei auch im Einzugsgebiet des Kreisverbandes nicht zu vernachlässigen. Man habe neue Mitarbeiter im Betreuungsbereich, in der Pflege und in der Küche einstellen können. Erfreulich sei auch das Ergebnis der Kleidersammlung mit 77 Tonnen.

Die DRK-Bereitschaft habe ihre Einsatzzahlen kontinuierlich steigern können. 44 Mitglieder leisteten im vergangenen Jahr 2200 Einsatzstunden und 190 Sanitätsdienste. Die Langstrecken-Krankentransporte entwickelten sich zu 146 Fahrten 2012.

Die Kernaufgabe des DRK bilde die Breitenausbildung, fünf DRK-Ausbilder hatten in 108 Kursen 1215 Schüler. Der Haus-Notruf solle weiter ausgebaut werden, dazu werde noch eine engagierte, selbstständig arbeitende Person gesucht. 2012 kamen 8292 Personen zur Blutspende. Leider sei die Zahl rückläufig.

Für 50-jährige Mitgliedschaft zeichnete Heinemann Anne-Kathrin Musolf (Voltlage), Inge Schröder (Bramsche), Hilde Osterhage (Schwagstorf) und Gisela Hundeling (Bramsche) aus. Vom Ortsverein Bersenbrück wurden Gertrud Aberle, Lore Beinke, Josefa Brockhage, Ursula Dyckhoff, Maria Elseberg, Marie Goetjes-Schumacher und Hermann Büter geehrt. Auch Mitgliedern der Bereitschaft wurde gedankt: Marc Jansen, Sebastian Jülich und Karsten Hülsmann.

16. Januar 2014 09:22 Uhr. Alter: 5 Jahre