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Schulsanitätsdienst

„…weil ich gerne anderen Menschen helfe!“

Diese und ähnliche Aussagen höre ich immer wieder wenn ich zu den Schulen in unserem Kreisverband gehe. Dies zeigt wie wichtig und zukunftsträchtig diese Arbeit für die Jugendlichen und das Deutsche Rote Kreuz ist.

An der IGS Fürstenau, wo sich jeden Tag über 1000 Menschen treffen, kommt es immer mal zu Unfällen, Unpässlichkeiten und Blessuren jeglicher Art. Das ist nun kein Problem mehr, denn die IGS verfügt bereits seit dem 6. Februar 2009 über einen Schulsanitätsdienst. Acht junge Schüler aus den siebten, achten und neunten Klassen meldeten sich freiwillig zum Dienst und ließen sich an 10 Nachmittagen zu Ersthelfern ausbilden. Unterstützt und koordiniert von der Schulsozialarbeiterin Anette Schüler absolvieren sie nun täglich ihren Dienst, und wie man hört sehr erfolgreich.

Dem Fürstenauer Beipspiel folgten die Haupt & Realschule Berge mit 14 Schülern, die Realschule Bramsche mit 20 Schülern, die Grund- & Hauptschule Engter mit 14 Schülern und das Gymnasium Bersenbrück mit ebenfalls 14 Schülern.

Die Schulen alarmieren, wenn nötig, ihre Ersthelfer per Notfall-Handy oder über die Lautsprecheranlage der Schule. Die jungen Sanitäter laufen dann im Eiltempo zum Einsatzort und verhalten sich  „HELDenhaft“.

Neben der Ersten Hilfe kümmern sich die Sanitäter  teilweise um die Dokumentation der Einsätze, den ordnungsgemäßen Zustand des Sanitätsraumes und der Einsatzmaterialien und versuchen  an den Schulen Gefahrenschwerpunkte rechtzeitig zu erkennen. Zu den größeren Aufgaben gehören neben dem täglichen Einsatz im Schulalltag auch die Absicherung von Sportveranstaltungen und Feierlichkeiten an den Schulen.

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es auch noch andere Aktivitäten beim Schulsanitätsdienst. Im Mai 2010 fuhren die Sanitäter aus Berge, Bramsche und Fürstenau zusammen mit 25 weiteren Schulsanitätern und einer JRK-Gruppe aus dem Nachbar -Kreisverband Melle zum Jugendrotkreuztag  in den Heidepark-Soltau und verbrachten dort mit mehreren tausend anderen JRK’lern einen schönen und actionreichen Tag.

Ich sage allen "jungen Sanis" und den Koordinations-Lehrern  Daumen hoch  und Danke für die tolle Zusammenarbeit und den Spaß den wir zusammen hatten!  Ein besonders großes „Danke“  auch für das freiwillige Engagement um für die Sicherheit an den  Schulen  zu sorgen und so mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Vorsetzung folgt…

Thomas Winterlich